Blick in mein 450 Liter Aquarium
Blick in mein 450 Liter Aquarium
Bildausschnitt aus meiner grünen Hölle
Bildausschnitt aus meiner grünen Hölle

Bei der Einrichtung von Aquarien  lege ich besonderen Wert auf die Verwendung von natürlichen Materialien wie Wurzeln, Bambus und Steinen.

 

Bei den Wurzeln bevorzuge ich Fingerwurzeln und rote Moorwurzeln. Durch ihre vielen Verästelungen eignen sie sich besonders gut zum Begrünen z.B. mit Anubien, Farnen und Bucephalandras.

Eine  Auswahl der von mir verwendeten natürlichen Materialien, seht ihr auf den nächsten Bildern.

rote Moorwurzeln
Da die roten Moorwurzeln etwas massiver sind, eignen sie sich erst für Becken ab 100l. Für kleinere Becken bevorzuge ich Fingerwurzeln, da diese filigraner sind.
Fingerwurzeln
Einzelne unpassende Aststücke können ohne weiteres mit einer Garten- oder Baumschere passend geschnitten werden.
Mangrovenwurzeln eignen sich eher für Becken ab 200L
Driftwood (vorn) ist auch etwas für größere Becken
Opuwa (sandgestrahlt,ohne Ecken und Kanten)
Yati

In der letzten Zeit begrüne ich zwei für mich neue Holzsorten.

Opuwa ist ein sandgestrahltes Dekoholz, welches relativ leicht ist und somit mehrere Wochen gewässert werden muß, bis es untergeht.

Yati ist ein schweres Holz, was schon nach wenigen Tagen untergeht, mit einer schönen rotbraunen Färbung.

Diese zwei Holzsorten eignen sich besonders zur Begrünung mit verschiedenen Moosen und kleinbleibenden Pflanzen wie Microsorum pteropus "Petit" und "Trident" oder auch Anubia nana yellow heart.

 

Der von mir verwendete Kies stammt aus der örtlichen Kiesgrube (4-8mm Körnung). Das Säubern des Kieses verlangt etwas mehr Zeit, da er nicht vorgewaschen ist. Am einfachsten ist es, ca. 10kg Kies in eine Schubkarre zu schütten und unter fließendem Wasser solange zu spülen, bis das Wasser klar ist. Der Mehraufwand an Zeit wird durch den geringen Preis mehr als ausgeglichen.

Die Körnung und Form des Kieses ermöglicht eine gute Durchflutung, was besonders den Pflanzen zugute kommt. Pflanzenwurzeln haben mehr Platz zum wachsen und können durch die gute Durchflutung viele Nährstoffe aufnehmen. Er kann sehr gut mit der Mulmglocke gereinigt werden, und im Gegensatz zu feineren Kiessorten, wird diese Korngröße selten angesaugt.

Die runde Form des Kieses schont die Barteln meiner zahleichen Panzerwelse.

Von diesem Berg kommt der von mir verwendete Kies.

In den letzten Jahren nutze ich für die natürliche Dekoration von Aquarien auch Bambus.

Der Bambus kommt aus einer Baumschule, dort wird er zum fixieren von Ästen genutzt, wie auch auf Obstplantagen. Ich bevorzuge Bambus aus der Baumschule, da hier keine Spritzmittel zum Einsatz kommen. Besonders wichtig ist das bei der Verwendung in Garnelen- und Krebsbecken.

Den Bambus bekomme ich in Stangen von drei Meter Länge. Um ein Aufplatzen zu verhindern, säge ich ihn in passende Stücke und wässere diese in einem Mörtelkübel.

Positiver Nebeneffekt beim Wässern unter freien Himmel, man hat relativ schnell Mückenlarven im Wasser, bestes Lebendfutter für viele Aquarienfische
In kurze Stücke geschnitten eignet er sich gut für Garnelenhotels. In größeren Durchmessern der Bambusröhren legen viele Welse der Familie Loricariidae ihre Eier ab.
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© Mario Hamann